Final Four wir kommen! U14 LIONS fixieren Aufstieg gegen Linz

Die U14 LIONS Academy steht unter den besten vier Teams Österreichs! Trotz einer angespannten Personalsituation durch mehrere Ausfälle kämpften sich die Junglöwen in einem nervenaufreibenden Rückspiel zu einem 90:90-Remis, das nach dem Auswärtssieg in der Vorwoche den Einzug ins Final Four bedeutete.

MU14SL: LIONS Academy vs. Steelhawks Academy Linz 90:90(42:53)

Der Start verlief nach Plan: Die LIONS legten hochkonzentriert los und erspielten sich eine schnelle 8:2-Führung. Doch die Gäste aus Linz ließen sich nicht abschütteln, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den die LIONS im ersten Viertel noch knapp mit 22:21 für sich entschieden.

​Im zweiten Viertel verloren die Hausherren jedoch völlig den Faden. Vermeidbare Ballverluste und Probleme in der 1-gegen-1-Verteidigung spielten den Steelhawks in die Karten. Die Linzer nutzten diese Schwächephase eiskalt aus und drehten das Spiel bis zur Pause auf einen 42:53-Rückstand aus Sicht der LIONS. Zu diesem Zeitpunkt war der Vorsprung aus dem Hinspiel rechnerisch aufgebraucht.

​Was auch immer in der Kabine besprochen wurde – es wirkte! Die LIONS kamen wie ausgewechselt zurück. Mit einer extrem aggressiven Defense und uneigennützigem Teamplay starteten sie einen furiosen 14:0-Run. Die Halle bebte, als die Löwen das Spiel wieder drehten und mit einer 68:65-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

​Im letzten Viertel bauten die LIONS den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zehn Punkte aus und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch in der Schlussphase schwand kurzzeitig der Fokus, was die Steelhawks für eine letzte Aufholjagd nutzten. Am Ende stand ein in dieser Sportart ungewöhnliches Unentschieden (90:90) auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das sich für die LIONS jedoch wie ein Sieg anfühlt.

​Next Stop: Eisenstadt!

​Die LIONS haben ihr großes Ziel erreicht. Am 9. und 10. Mai kämpft das Team beim Final Four Turnier in Eisenstadt um die Krone der U14 Superliga.

Wilfling 25, Schönbauer 22, Tsolin 13, Frühwirth 12, Petraskovic-Grätz 10, Graovac 4, Pierini 2, Titze 2, Hartl, Marik.

Bericht: Kris Nikolic; Foto: Sandra Cermak