WU14 LIONESSES sind Vize-Staatsmeisterinnen!

Im Verlauf der vergangenen beiden Wochenenden standen die Play-Offs der WU14 Superliga an. Am Freitag, 1. Mai, sowie Sonntag, 3. Mai, fanden jeweils das Hin- und Rückspiel der Viertelfinalpaarung mit den ATUS Gratkorn Skorpions statt, gegen die sich das Löwinnenrudel den Einzug ins Final Four erspielt hat. Jenes wurde am vergangenen Wochenende in Eisenstadt abgehalten und war das erste Final Four in der jungen Geschichte der Traiskirchen LIONESSES.

WU14: ATUS Gratkorn Skorpions vs. Traiskirchen LIONESSES 40:92 (19:51)

Die LIONESSES sind sich der Wichtigkeit des Spiels bewusst und drücken von Beginn an aufs Tempo. Fastbreaks werden konsequent gelaufen und besonders in der Defensive verteidigt man die langen Bälle der Steirerinnen stark. So können die Löwinnen bereits früh die Weichen Richtung Halbfinale stellen, indem sie das Hinspiel mit 92:40 für sich entscheiden.

Müller 14, Stundner 13, Szöke, Malzer je 11, Adamcik 10, Zauner, Deiser, Aigner je 6, Roll, Schindler je 5, Kantor 3, Schönhuber 2;

WU14: Traiskirchen LIONESSES vs. ATUS Gratkorn Skorpions 125:23 (67:8)

Auch das Rückspiel im LIONS Dome verläuft in eine ähnliche Richtung. Die Löwinnen wirken noch fokussierter und konsequenter im Abschluss, was sich auch im Saisonbestwert von 125 Punkten widerspiegelt. Die junge Mannschaft aus Gratkorn kämpft zwar bis zur Schlusssirene beherzt weiter, dennoch ziehen die LIONESSES verdient erstmals ins Final Four ein.

Szöke 33, Müller 18, Stundner 16, Malzer 13, Adamcik 11, Tamazlacaru, Klair je 6, Kantor, Schindler je 5, Zauner, Schönhuber, Aigner je 4;

WU14: Traiskirchen LIONESSES vs. Basket Flames 73:49 (35:28)

Mit den Flames treffen die Löwinnen auf altbekannte Gegnerinnen, gegen die Wienerinnen hat man in dieser Saison bereits vier Mal gespielt. Die Stärken und Schwächen der Basket Flames kennend, starten die LIONESSES konzentriert in das Halbfinale. Nach einer knappen ersten Halbzeit (35:28) lassen die Löwinnen die Aufregung in der Kabine und treten nach dem Seitenwechsel wie gewohnt souverän auf. Alle Spielerinnen sammeln wichtige Erfahrungen, wobei jede Einzelne ihren Teil zum Sieg beiträgt. Am Ende steht ein 73:49-Erfolg und eine jubelnde Löwinnenmannschaft.

Schindler 20, Szöke 16, Stundner 12, Müller je 6, Zauner, Adamcik je 4, Schönhuber 3, Tamazlacaru, Kantor, Malzer, Aigner je 2, Roll;

WU14: Vienna United D.E.I.N. Immobilien GmbH vs. Traiskirchen LIONESSES 73:58 (42:26)

Im Finale trifft man mit Vienna United auf die dominanteste Mannschaft der Saison, wobei beide bisherigen Duelle jeweils nur mit zwölf Punkten Differenz verloren gingen. Ohne Angst und topmotiviert starten die LIONESSES in die Finalpartie und können im ersten Viertel nicht nur mithalten, sondern zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen. Durch einige starke Runs der Wienerinnen, die das Spiel physisch dominieren, geraten die Junglöwinnen jedoch in Rückstand.
Die zweite Hälfte gewinnen die LIONESSES dank ihres unermüdlichen Kampfgeists knapp mit 32:31 und bestätigen damit eindrucksvoll ihren verdienten Platz im Finale. Gold geht an diesem Tag dennoch verdient an Vienna United, die Silbermedaille fühlt sich für die Traiskirchnerinnen aber mehr wie ein Gewinn als ein Verlust an. Auch wenn nach der Schlusssirene etwas Enttäuschung mitschwingt, überwiegt der Stolz auf eine starke Saison und den historischen Finaleinzug deutlich.

Szöke18, Stundner 16, Müller 8, Schindler 7, Adamcik 5, Kantor 4, Zauner, Deiser, Mazler, Schönhuber, Roll, Aigner;

Fazit: „Georg und ich waren heute in der Halle wahrscheinlich die stolzesten Menschen. Wir können uns glücklich schätzen, eine so motivierte und tolle Mannschaft coachen zu dürfen. Die Spielerinnen haben bis zum Schluss gekämpft und großen Charakter gezeigt. Wir gratulieren Vienna United, die ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind zum Staatsmeistertitel. Am Ende hat es zwar nicht zum Sieg gereicht, trotzdem war dieses Final Four ein ganz besonderer Moment, das erste in der Geschichte der LIONESSES, und mit dieser tollen Truppe sicher nicht das Letzte

Bericht: Moritz Katzettl, Foto: Gabriel López