LIONESSES erobern die Silbermedaille
Beim Final Day der WU12 in Dt. Wagram zeigen die LIONESSES einen beherzten Kampf und dürfen sich über den zweiten Platz und Silber freuen.
WU12: LIONESSES vs UDW Alligators 43:35 (19:19)
Im Semifinale der diesjährigen WU12 NBBV-Meisterschaft treffen die Junglöwinnnen mit den Alligators auf die Ausrichter des Final Days. Das letzte Duell der beiden Mannschaften konnten die Löwinnen vor knapp zwei Wochen im Lions Dome souverän für sich entscheiden. Mit dem Heimvorteil und dem Publikum im Rücken, zeigen die Alligators aber, dass sie an diesem Tag den LIONESSES durchaus Paroli bieten können und den Platz im Finale nicht kampflos aufgeben wollen.
Die Traiskirchnerinnen beginnen unkonzentriert und haben vor allem unter dem Korb nicht die nötige Ruhe. Defensiv sind sie aber auf ihrem Posten und lassen kaum Aktionen zu. So endet der erste Spielabschnitt knapp 5:2 für die Heimischen. Im zweiten Sechstel läuft es in der Offensive dann deutlich besser und es findet sich immer wieder die Lücke zum Korb, während die Verteidigung noch kompakter steht und so lautet es nach den ersten 10 Minuten des Spiels 11:7 für die Gäste aus Traiskirchen. Der dritte Abschnitt wird dann zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich die Alligators wieder Punkt um Punkt herankämpfen. Der logische Pausenstand in einem Spiel zweier an diesem Tag ebenbürtiger Gegner lautet somit 19:19.
In der zweiten Hälfte ändert sich zunächst nicht viel. Beide Mannschaften zeigen gute Offensivaktionen und solide Defense. Die LIONESSES können das vierte Sechstel aber mit dem minimalen Vorsprung von 1 Punkt gewinnen, ehe sie im fünften Abschnitt den entscheidenden Run setzen können und mit dem bis dahin höchsten Vorsprung von 6 Punkten in die letzte Sechstelpause gehen. Im Schlussabschnitt verwalten die Raubkatzen ihren Vorsprung und dürfen sich nach einem spannenden Spiel über den Einzug ins Finale freuen.
WU12: LIONESSES vs BK Duchess 37:57 (17:24)
In diesem kommt es zum Vorjahresduell mit den Duchess aus Klosterneuburg, die mit einer überzeugenden Leistung ihr Semifinale gegen die Mistelbach Mustangs gewinnen konnten.
Anders als 2025, als beide Teams ein wahres Offensivfeuerwerk gezündet hatten, steht diesmal die Defense im Vordergrund. Die LIONESSES haben aus dem letzten Duell gelernt, sind von Beginn an bereit, den Kampf aufzunehmen und machen den Duchess, die sich ihre Chancen hart erarbeiten müssen, das Leben schwer. Im ersten Sechstel gelingt es den Titelverteidigerinnen erst mit einem Mini-Run gegen Ende des Abschnitts, sich etwas abzusetzen – 7:14. Der Rest der ersten Spielhälfte ist dann auf beiden Seiten von Defensive geprägt. Es gelingen wenige Punkte, aber auf beiden Enden des Spielfeldes gleich viele. Pausenstand 17:24.
Im vierten Abschnitt erspielen sich die Junglöwinnen einen leichten Vorteil und können den Rückstand etwas verkürzen. In den letzten 10 Minuten der Saison müssen sie dann aber der intensiven Spielweise an diesem Tag Tribut zollen. Während bei den Traiskirchnerinnen die Konzentration nachlässt, gelingt es den Duchess immer öfter, im Fast-Break zu punkten.
So dürfen sich die Klosterneuburgerinnen am Ende über einen verdienten, in dieser Höhe aber nicht ganz gerechtfertigten Sieg freuen und den Meisterpokal in die Höhe stemmen.
Fazit der Coaches: „Wir hatten heute das Wurfglück nicht unbedingt auf unserer Seite und konnten in der Offensive unsere Qualitäten nicht ganz ausspielen. Trotzdem haben wir uns nichts vorzuwerfen. Gegen das offensivstärkste Team der Liga haben wir 20 Minuten hervorragend verteidigt. Leider hat am Ende die Kraft gefehlt und wir mussten noch ein paar Punkte zuviel hinnehmen.
Alles in allem muss man aber sagen, dass wir heute Gold nicht verloren, sondern Silber gewonnen haben. Gratulation an den alten und neuen Meister aus Klosterneuburg, die es wie ihre Vorbilder aus der BDSL geschafft haben, dieses Jahr eine perfekte Saison abzuliefern und somit ein verdienter Sieger sind.“
Es spielten: Bakar, Biegler, Cayir, Dietl, Eipeldauer, Hadzajlija, Haselmann, Janos, Kotschy, Mijucic, Pinisch, Pirich, Rusiti, Tarik, Tsolin, Vanicek;
Bericht: Gerald Dietl; Foto: Privat