Starke Aufholjagd: U19 LIONS drehen Playoff-Krimi gegen Wels

Nach einer ungewohnt langen, einmonatigen Spielpause war es am Sonntag endlich so weit: Das Playoff-Viertelfinale startete im LIONS Dome. In einer packenden Begegnung gegen die FCN Baskets Wels bewiesen die Löwen Nervenstärke und drehten einen zweistelligen Halbzeitrückstand in einen wertvollen Heimsieg.

MU19SL: LIONS vs. FCN Baskets Wels  99:86(46:57)

Die LIONS starteten hungrig in die Partie und zeigten sich vor allem von der Dreipunktlinie äußerst treffsicher. Doch die lange Pause machte sich phasenweise bemerkbar: Unnötige Ballverluste und mangelnder Zugriff beim Rebound verhinderten, dass man sich absetzen konnte (26:25 nach dem 1. Viertel).

​Im zweiten Viertel blieb die Partie bis kurz vor der Pause ausgeglichen. Dann jedoch riss der Faden: Einige Turnover und unglückliche Fehlwürfe spielten den Gästen in die Karten, die diese Schwächephase eiskalt ausnutzten und mit einer 57:46-Führung in die Kabine gingen.

​Die Wende: Defensive Stabilität und Inside-Dominanz

​Die LIONS kehrten wie ausgewechselt aus der Kabine zurück – aggressiver, fokussierter und entschlossen, das Spiel zu drehen. Schritt für Schritt kämpften sie sich heran und konnten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels in eine knappe Führung verwandeln (70:69).

​Im entscheidenden Schlussabschnitt spielten die Löwen ihre Stärken konsequent aus:

Defensive & Rebound: Der Zugriff unter dem eigenen Korb wurde deutlich besser, was die zweiten Chancen der Welser minimierte. ​Inside-Vorteile: In der Offensive nutzten die LIONS konsequent ihre physischen Vorteile in der Zone aus.

​Durch diese Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sicherten sich die LIONS einen 99:86-Sieg.

​Fazit & Ausblick: Mit einem Polster von 13 Punkten haben sich die LIONS eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Wels verschafft. Doch Vorsprung hin oder her – in Oberösterreich erwartet das Team ein noch intensiveres Match, in dem von der ersten Minute an volle Konzentration gefordert ist.

Dietz 27, Perkovic 23, Leitner 21, Steinberger 7, Divoky 5, Ilincic 5, Braun 4, Alispahic 3, Moll 2, Klawatsch 2, Janos, Fangl.

Bericht: Kris Nikolic; Foto: Sandra Cermak