LIONESSES sammeln internationale Erfahrung

Am 28.6. lud UBI Graz zu einem internationalen WU9- und WU12-Turnier. Am heißesten Wochenende des Jahres behielten die WU12 LIONESSES einen kühlen Kopf und konnten sich mit Platz 2 belohnen.

WU12: LIONESSES vs Maribor 23:20 (4:10)

Die Löwinnen treffen im ersten Spiel des Tages auf den slowenischen Vertreter aus Maribor. Die Gäste sind körperlich zwar überlegen, aber nur mit 7 Spielerinnen angereist. Die Devise ist somit klar – mit schnellem Spiel und aggressiver Verteidigung den Gegner müde zu machen.

Die LIONESSES starten motiviert, aber glücklos in das Spiel. Man findet im Angriff noch nicht die richtigen Lösungen gegen die großen Sloweninnen und der Korb scheint phasenweise vernagelt zu sein. Defensiv arbeitet man aber gut und lässt in den ersten 12 Minuten wenig Chancen zu, sodass es mit einem 4:10 in die Pause geht.

Nach der Pause findet das Löwinnenrudel dann endlich zu ihrem Spiel. Die Taktik geht auf – der Gegner wird müde, kommt in Foulprobleme und die Traiskirchnerinnen können endlich auch die Chancen im Fast Break nützen. Gleichzeitig bleiben die Lionesses in der Verteidigung konzentriert und belohnen sich mit einem 23:20 Sieg.

WU12: UBI Graz 1 vs. LIONESSES 23:31 (9:21)

Nach einem Spiel Pause geht es gegen die Einser-Mannschaft des Veranstalters. Die Löwinnen sind bereits gut auf die Bedingungen eingestellt und lassen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass sie ich mit einem weiteren Sieg den Gruppensieg holen wollen. Nach einer bärenstarken ersten Hälfte führen die LIONESSES mit 9:21.

In der zweiten Hälfte zollen die Raubkatzen ihrem aggressiven Spielstil dann Tribut. Es schleichen sich Unkonzentriertheiten ein und vor allem im fünften Abschnitt zeigen die Heimischen ihr Können und lassen mit zwei Dreiern und einem Buzzer-Beater nochmal Hoffnung aufkeimen. Die Löwinnen lassen sich davon aber nicht beeindrucken und spielen den Sieg souverän nach Hause. Endstand 31:23

Mit zwei Siegen aus ebenso vielen Spielen sind die Chancen auf Platz 1 zwar gut, da aber das Korbverhältnis entscheidet, muss noch das letzte Gruppenspiel abgewartet werden, um Gewissheit zu haben, ob es für das Finale gereicht hat. In diesem letzten Gruppenspiel besiegt Maribor den burgenländischen Vertreter von Getsgo Stadtschlaining und sichert somit den ersten Platz für die LIONESSES.

WU12: LIONESSES vs. BK Duchess 22:33 (15:16)

Wie (fast) immer, wenn die LIONESSES diese Saison ein Finale gespielt haben, warten dort die Duchess aus Klosterneuburg, die sich in der zweiten Gruppe mit zwei überzeugenden Siegen den Gruppensieg geholt haben.

Und wie immer, wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, sehen die Zuschauer ein spannendes Match.

Die LIONESSES schaffen es diesmal von Beginn weg, die beiden Topscorerinnen der Duchess zu kontrollieren. So entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft vorerst entscheidend absetzen kann. Der 15:16-Pausenstand zeigt die Ausgeglichenheit der beiden Teams.

In der letzten Spielhälfte der Saison lässt die Konzentration bei den Löwinnen dann leider nach. Statt Team-Play wird zu oft versucht durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, was von den Klosterneuburgerinnen geschickt verteidigt wird. Trotzdem ist man auch vor dem Schlussabschnitt noch auf vier Punkte am Gegner dran. Die letzten vier Minuten gehören dann aber leider den Duchess. Traiskirchen gelingt selbst nur mehr ein Punkt, während man auf der Gegenseite 8 Punkte zulässt. Somit müssen sich die LIONESSES mit 22:33 beugen.

Fazit des Coaches: „Zunächst mal ein großes Dankeschön an UBI Graz, die ein wirklich tolles Turnier auf die Beine gestellt und uns einen schönen Saisonabschluss ermöglicht haben. Das Turnierformat – Spiel auf Erwachsenen-Körbe, 6×4 Minuten Running-Time – war jedoch eine Herausforderung für Spieler und Coaches und es hatte etwas gedauert, bis wir uns daran gewöhnt hatten.

Mit der gezeigten Leistung dürfen wir an diesem Tag auf jeden Fall sehr zufrieden sein. Es ist immer gut, sich gegen körperlich überlegene Gegner messen zu können, da man hier sehr wertvolle Erfahrungen mitnehmen kann. Natürlich habe ich auch einige Punkte gesehen, die nicht wie gewünscht funktioniert haben und an denen man zukünftig noch arbeiten muss.

Nach einer langen Saison mit insgesamt 35 Spielen war dieser zweite Platz aber auf jeden Fall nochmal ein schöner Erfolg für unser Team und die Sommerpause ist mehr als verdient!“

Es spielten: Bakar, Biegler, Dietl, Haselmann, Kotschy, Mijucic, Pinisch, Pirich, Rusiti, Tarik, Vanicek;

Bericht: Gerald Dietl; Foto: Privat